Vortrag : 26. Juli, 17 Uhr
Die Arolser Weltchronik, eines der wertvollsten Bücher des Mittelalters
Professor Jürgen Wolf aus Mengeringhausen, der an der Marburger Universität deutsche
Sprache und Literatur des Mittelalters lehrt und außerdem der Leiter der Arolser Hofbibliothek ist, hält einen spannenden Vortrag über eines der wertvollsten Bücher des Mittelalters.
Die Arolser Weltchronik sei vollständig erhalten und unglaublich wertvoll ausgestattet.
Die Handschrift enthält 220 kolorierte Bilder. Sie hätte heute einen Wert von etwa zwei Millionen Euro.
Dieses Buch wurde etwa um 1400 geschrieben und kam etwa um 1800 nach Arolsen in die noch heute existierenden Hofbibliothek. 1927 musste das Fürstenhaus den wertvollen Band veräußern, um die Heizung im Schloss ausbauen zu können.
Heute liegt die 10 kg schwere Weltchronik in der Berliner Staatsbibliothek Unter den Linden.
Prof. Wolf hielt diesen Vortrag im vergangenen September anlässlich der Jahrestagung des Waldeckischen Geschichtsvereins in der Stadthalle Mengeringhausen, wo er begeistert aufgenommen wurde. Wir danken herzlich für seine Bereitschaft, ihn für weitere Interessenten im ehemaligen Flechtdorfer Kloster noch einmal zu halten.
Konzert zum Tag des offenen Denkmals
Klosterkirche Flechtdorf, 13.September 2026, 18 Uhr

Das Leichte ist am schwersten – Geige, Steirische Harmonika, Gitarre und Tuba – vier virtuose Musiker weben ein dynamisches, kammermusikalisches Geflecht, das in einer Eleganz und Leichtigkeit aufblüht, die man im Zusammenhang mit Volksmusik so nicht erwartet hätte. In den Improvisationen schimmert der Jazz, im makellosen Zusammenspiel die klassische Schulung und in den mannigfaltigen Anklängen der weite Horizont von vier Weltbürgern, die gleichzeitig ganz natürlich in ihrer Heimat verwurzelt sind. Diese Musik verweigert sich jeder einfachen Zuordnung und stiftet eine beglückende Hörverwirrung. Maxjosephs Musik ist nicht nur eine Synthese von E- und U-Musik, von alt und neu, von Volksmusik und Klassik – sie ist eine Einladung in einen Dialog, in dem Grenzen verschwimmen und dennoch bleibt man stets geerdet, verwurzelt in der Heimat. „NAU“ heißt das aktuelle Album und Programm des Ensembles – Musik, die nicht nur in Bayern, sondern weit darüber hinaus gefehlt hat: leichtfüßig, charmant und mit außergewöhnlichen, frischen Ideen, die Klischees aufbrechen und Volksmusik in völlig neuer Weise interpretieren. Maxjoseph sind: Georg Unterholzner - Gitarre Andreas Winkler - Steirische Harmonika Nathanael Turban - Geige Florian Mayrhofer - Tuba

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