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Förderverein
Kloster Flechtdorf e.V.

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 Zwischen Himmel und Erde

Wie jedes Jahr beteiligt sich der Förderverein Kloster Flechtdorf an dem Angeboten des Spirituellen Sommer in Südwestfalen und den angrenzenden Gebieten.

Unter dem Thema Himmel und Erde, werden vielfältige Veranstaltungen durchgeführt, die Bewohner/innen der Region und Gäste zur Stille und Entschleunigung einladen. Sie bieten Raum für spirituell unterschiedliche Erfahrungen und können Anregungen bei der Suche nach Sinn geben.

 

27.8. 2022

Einkehrtag im ehemaligen Benediktiner Kloster Flechtdorf

Zeit: 9.30 bis 19.00 Uhr

Klosterstraße 13, 34519 Diemelsee-Flechtdorf

Kosten: 30,- € (inklusiv vegetarischer Verpflegung; Imbiss, Mittagessen, Abendbrot))

Eine Anmeldung ist erforderlich

 Uwe Lutz-Scholten, 0151 46154864; lutz-scholten@gmx.de

 

 

Den gemeinsamen Tag werden wir überwiegend schweigend verbringen. Wir beginnen mit einer Einführung und gegenseitigen Vorstellung der Teilnehmer.

In der Zeit des Schweigens wird es die Möglichkeit geben, alleine in den Räumlichkeiten des Klosters und der Kirche zur Ruhe und sich selbst zu finden. Während des Tages gibt es verschiedene Angebote, die jeder einzelne nutzen kann, wie es für ihn richtig ist. Raum der Stille, Malangebote, meditative Musik, Angebot eines meditativen Spaziergangs, Impulse zum Nachdenken, Stille Andacht nach Quäkertradition. Auch das Mittagessen wollen wir in Stille gemeinsam einnehmen.

Zum Abschluss finden wir uns wieder zusammen und haben die Gelegenheit uns über unsere Erfahrungen auszutauschen.

Die noch ursprünglichen, größtenteils unverputzten, dunklen romanische Räume können uns anregen, unsere Verbundenheit mit der Erde, die unser Ursprung ist, zu spüren und uns Geborgenheit vermitteln. So „geerdet“ können wir uns öffnen, für den Himmel, in dem wir leben.

Übernachtungsmöglichkeiten: Im Kloster bestehen 3 einfache Herbergszimmer, mit bis zu 4 Schlafplätzen, die auch im Zusammenhang mit dem Stillen Tag gebucht werden können.

  

 

 

 

Woche der Romantik 

Die Woche vom 5. bis 11. September 2022 steht unter der Überschrift „Romantik“. Mit Vorträgen, Lesungen und Musik soll diese kulturgeschichtliche interessante Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein dauerte, in den Mittelpunkt gestellt werden.

 Mit der Frage „Romantik. Romantisch?“ beginnt Heino Pachschwöll am Dienstag, den 6. September um 19.30 Uhr mit einer Betrachtung der politischen, sozialen, soziologischen und wirtschaftlichen Verhältnisse dieser Epoche.

Im 18. und 19. Jahrhundert befindet sich Europa in einem starken gesellschaftlichen und strukturellem Wandel. Bildung und Selbstbewusstsein des Bürgertums sind gewachsen. Man hat sich gegenüber der Allmacht der Kirche etabliert. Kunst und Wissenschaft sind allgemein zugänglich. Die politische Situation der Kleinstaaterei wird (noch) hingenommen. Der deutsche Raum wird kulturell stark von Frankreich beeinflusst. Die Französische Revolution (1789-1799) und der Aufstieg Napoleons bringen radikale Veränderungen mit Hoffnungen und Ängsten. Über das schon länger politisch gefestigte England rollt die Industrielle Revolution heran. Aus der Gesamtsituation entsteht das romantische Denken und Sehnsuchtsgefühl u.a. nach Natur, Verinnerlichung, idealer Liebe, Fernweh, Mystik, Finsternis, Todessehnsucht, unter Idealisierung des Mittelalters, bei gleichzeitiger Ablehnung der kalten, naturwissenschaftlichen Nüchternheit der Aufklärung.

Unter der Überschrift „Nur das Wilde, Große, Glänzende gefällt mir“ sprechen Prof. Dr. Nikola Roßbach, Markus Angebauer und Heiko Schimmelpfeng über Frauen in der Romantik.

Mit der Romantik tritt erstmals eine selbstbewusste, emanzipierte Generation von Künstlerinnen auf den Plan. Mit großer poetischer Kraft, mit brillanter Intellektualität und zum Teil mit politischer Ambition geben sie der romantischen Literatur des ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ihr unverwechselbares Gepräge. Es waren die Romantikerinnen, die vor Lachen über Schillers „Glocke“ fast von den Stühlen fielen, die eine eigene „Schwebereligion“ gründen wollten, die kritisierten, es sei schlichte „Menschenunkunde“, wenn man glaube, eine Frau könne nur für ihren Mann leben. Einige dieser Künstlerinnen gilt es bei einem Vortrags- und Lesungsabend zu entdecken: Caroline Schlegel, Bettina von Arnim, Karoline von Günderode, Sophie Mereau und Rahel Varnhagen.

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, den 9. September um 19.30 Uhr.

Den Schlusspunkt setzt der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 11. September der diesmal unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz” steht. Das Klosterkaffee ist geöffnet, eine Klosterführung findet um 14.30 Uhr statt.

Für die kulturelle Arbeit des Fördervereins Kloster Flechtdorf e.V. wird um eine Spende gebeten.

Das Artaria Quartett beendet die Woche der Romantik am Sonntagabend um 18 Uhr in der Klosterkirche mit dem Konzert „Romantische Miniaturen - Streichquartett Arrangements von Bach bis Tango“. Eintritt 12 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

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